Warum eine Raucherlunge die Renten-Police günstiger macht

Die Lebenserwartung von Rauchern liegt niedriger

Rauchen verringert die Lebenserwartung. Dies ist auch den Versicherungen bekannt. Rauchende Kunde erfreuen die Rentenversicherer, da die zuzahlende Rendite bei einer geringeren Lebensdauer geringer ausfällt. Viele Rentenversicherungen haben mittlerweile Raucher als eine lukrative Zielgruppe entdeckt und versuchen Zigarettensüchtige, mit einem höheren Rentenversprechen gegenüber gesundlebenden Menschen für sich zu gewinnen.

Höhere Rente für Raucher

Mittlerweile gibt es auf dem deutschen Markt neben Standardversicherungen auch einige Rentenversicherer, die ihren Kunden je nach geschätzter Lebenserwartung bessere oder schlechtere Konditionen anbieten. Anhand eines von den Kunden auszufüllenden Fragebogens bestimmt die Versicherung die Lebenserwartung des Kunden. Um fürs Versicherungsgeschäft lukrative Kunden zu gewinnen, bieten viele Versicherer Menschen mit einer gering eingestuften Lebenserwartung eine höhere Rente an. Dies gibt es mittlerweile sogar bei der staatlich geförderten Riester-Rente.  Rauchen zahlt sich also aus. Jedoch nur finanziell, die Lebensqualität und –Erwartung leidet unterm Rauchen. Ein höheres Rentenversprechen nützt nichts, wenn die Rente aufgrund einer zu geringen Lebensdauer nicht ausgezahlt wird.  Viele Menschen sehen solche Versicherungen als moralisch höchst verwerflich an. Trotzdem werden die Individualversicherungen von Verbraucherschützern gelobt. Schließlich gehen diese Versicherungen auf die Bedürfnisse der einzelnen Menschen ein. In Deutschland überwiegen momentan noch die Standardrenten über die Individualrenten. Doch der Markt wächst. Die Idee zur Individualversicherung kommt ursprünglich aus Großbritannien. Dort überwiegen bereits die individuellen Versicherungen.

Wie erfolgt die Einstufung zum Raucher?

Starke Raucher können bis zu doppelt so viel Rente erhalten als gesund eingestufte Menschen. Als starker Raucher gilt, wer einen Zigarettenkonsum von mehr als 15 Zigaretten am Tag vorweist. Doch wie stellen Versicherungen fest, ob der jeweilige Kunde ein Raucher ist und wie stark er raucht? Einige wenige Versicherer stellen dies mit Hilfe von Fragebögen fest. Doch um Betrugsfälle auszuschließen, verlangen die meisten Gesellschaften einen ärztlichen Beweis. So kann der Hausarzt zum Beispiel durch einen Cotinin-Test feststellen, ob und wie stark jemand raucht. Cotinin ist ein Stoff, der durch Nikotin im Körper gebildet wird.

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